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Leitfaden - Hygienemaßnahmen für Jugendliche und Minderjährige im Bereich von Abwasseranlagen

Die ARGE Abwasser, insbesondere der Abwasserverband Wiener Neustadt-Süd und der Wasserverband Ossiacher See, haben Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Reinthaler von der Medizinischen Universität Graz, beauftragt abzuklären, unter welchen Voraussetzungen eine Beschäftigung von Jugendlichen auf Kläranlagen hinsichtlich der hygienischen Bedingungen möglich ist. Das betrifft vor allem die Mitarbeit von Praktikanten und Schülern auf der Kläranlage, da sie bei den Arbeiten in Kontakt mit Kontaminationen kommen können.

Prof. Reinthaler war bei der Ausarbeitung seiner Stellungnahme auch mit dem Zentral-Arbeitsinspektorat in Kontakt, um eine Lösung der Beschäftigung der Problemgruppe der unter 18-jährigen zu finden. Mittlerweile liegt von Prof. Reinthaler ein Leitfaden vor, anhand dessen vorgegangen werden kann. Unter anderem müssen Praktikanten eine entsprechende Schutzkleidung zur Verfügung gestellt bekommen, aber auch eine Hepatitis B Impfung vorweisen können. Es dürfen dennoch keine Tätigkeiten ausgeübt werden, die eine Gefährdung mit sich bringen könnten.

 Leitfaden (.pdf, 266 kb)

26. Sprechertagung der ÖWAV-Kläranlagen-Nachbarschaften und 16. Sprechertagung der Kanal-Nachbarschaften

Die 26. Sprechertagung der ÖWAV-Kläranlagen-Nachbarschaften sowie der 16. Sprechertag der Kanal-Nachbarschaften, wurde am 13. und 14. September 2017 unter der Leitung von Dr. Stefan Wildt vom Amt der Tiroler Landesregierung in der Fachhochschule Hagenberg abgehalten.

 
 
 

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch den Tagungsleiter Dr. Stefan Wildt, den für die Wasserwirtschaft in Oberösterreich zuständigen Landesrat KommRat Elmar Podgorschek und den Geschäftsführer des ÖWAV Herrn DI Manfred Assmann. Der Leiter der Fachgruppe  "Abwassertechnik und Gewässerschutz" im ÖWAV Hofrat DI Gerhard Fenzl, der den ersten Block der Veranstaltung moderierte, hob die Wichtigkeit der Nachbarschaften und die Bedeutung der KAN für die laufende Fortbildung des Betriebspersonals für eine ordnungsgemäßen und effizienten Betrieb der Abwasseranlagen hervor.


 
Traditionell gab Dr. Lindtner zu Beginn der Veranstaltung einen Bericht über den letztjährigen Kläranlagen-Leistungsvergleich. Zum ersten Mal konnten durch große Anstrengungen der jeweiligen Betreuer der Großteil der Daten über das eingerichtete Kläranlagenportal erfasst werden. Der Leistungskennwert konnte nahezu unverändert auf niedrigem Niveau sowohl für alle KAN-Teilnehmer mit 1,67 als auch für die kommunalen österreichischen Kläranlagen mit 1,52 gehalten werden. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigte auch im Geschäftsjahr 2016, dass die Grenzen der Abwasserreinigung mit den derzeit eingesetzten Verfahren bereits weitgehend erreicht werden.
 

Inhaltlicher Schwerpunkt des Nachmittags war für die Kläranlagen-Nachbarschaften ein thematischer Block über den aktuellen Stand der Klärschlammverwertung in Österreich und Deutschland und die damit verbundenen technischen Möglichkeiten des Phosphor-Recyclings.
Zusätzlich wurden die Teilnehmer über die Möglichkeiten und Grenzen der Trübwasserbehandlung mit einem entsprechenden Beispiel aus der Praxis informiert.
Den Abschluss des ersten Abends bildeten die Ehrungen und Verabschiedungen verdienter Mitarbeiterinnen der Nachbarschaften, aber auch die Vorstellung der neuen Betreuer und Sprecher.
Der ÖWAV dankt für die Bereitschaft zu diesem zusätzlichen Engagement sehr herzlich!

 
 
 
Der zweite Tag der Veranstaltung wurde speziell für die Weiterbildung im Bereich Kanal genutzt.
Unter anderem erfolgten zweit Vorträge zum Thema "Schachtsanierung" einmal aus der Sicht des Betreibers, einmal aus der Sicht des Ausführenden. Auch Erfahrungsbericht über den Umgang mit dem digitalen Leitungsinformationssystem (LIS) wurde den Teilnehmern präsentiert.
Weitere Themen waren unter anderem die Entflechtung von Mischwassersystemen und den Vor-Abbau von organischer Fracht in langen Kanalnetzen.
 
 

Von allgemeiner Bedeutung wurde ergänzend zur letztjährigen Veranstaltung ein Vortrag eines Herstellers zum Thema "Feuchttücher" gehalten, der im Anschluss sehr intensiv diskutiert wurde.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch eine knappe Zusammenfassung und den Schlussworten von Dr. Stefan Wildt.

 
Die neuen Schulungs- und Informationsmaterialien für die Nachbarschaftsarbeit wurden in der Broschüre der Kläranlagen-Nachbarschaften, Folge 27, abgedruckt bzw. stehen die Präsentationen auf der Homepage der KAN (www.kan.at) zum Download zur Verfügung.
 

Endbericht Forschungsprojekt 2015 - Energieverbrauch von Rührwerken auf Belebungsanlagen

In Ergänzung zu den bereits vorhandenen Unterlagen zum Vortrag von DI Füreder beim KAN-Sprechertag 2015 steht nunmehr auch der Endbericht des Forschungsprojekts der TU Wien zur Verfügung.

ÖWAV-Kursangebot für das Betriebspersonal von Kanalanlagen

Der Folder "ÖWAV-Kursangebot für das Betriebspersonal von Kanalanlagen" ist vor kurzem erschienen und steht ab sofort auf den Homepages des ÖWAV (www.oewav.at) und der KAN (www.kan.at) zum Gratisdownload zur Verfügung.

Der Folder beschreibt einerseits die neue KanalfacharbeiterInnenausbildung und gibt andererseits einen Überblick über das zusätzliche Ausbildungsangebot des ÖWAV für das Betriebspersonal bzw. die Betreiber von Abwasserableitungsanlagen.


"Starttag" zu den Kanal-Nachbarschaften in der Steiermark

Am 2. Juli 2013 fand in Allerheiligen auf Einladung des Mürzverbandes der "Starttag" zu den Kanal-Nachbarschaften in der Steiermark statt.

Die Begrüßung der 31 Teilnehmer erfolgte durch DI Georg Topf (Amt d. Steiermärkischen Landesregierung), der auch die Betreuung der neuen Nachbarschaft übernommen hat, den Geschäftsführer des Mürzverbandes Ing. Andreas Zöscher sowie den Leiter der ÖWAV-Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschften, wHR DI Gerhard Spatzierer.

Einleitend erläuterte DI Florian Kretschmer (BOKU) die Aufgaben und Anforderungen des Kanalbetriebes und zeigte zukünftige Entwicklungen auf. Sodann referierte DI Georg Topf über den neuen Befahrerlaubnisschein gemäß ÖWAV-Regelblatt 18. Berichte aus der Praxis über die Instandhaltung von Pumpstationen (DI Philadelphy, AWV Grazerfeld), die Sanierung von Kanalisationsanlagen (Ing. Krenn, Stadtgemeinde Leoben) und Betriebserfahrungen beim AWV Mürzverband (Ing. Zöscher) regten zu einem interessanten Erfahrungsaustausch an. Abschließend stellte DI Spatzierer (ÖWAV) die Aufgaben und Ziele der Kanal-Nachbarschaften vor und lud die Teilnehmer zur Mitarbeit ein.

Am Nachmittag erfolgte die Besichtigung der Einrichtungen des Kanalbetriebes des Mürzverbandes mit ausführlichen Erläuterungen durch Hrn. Stefan Fladischer auf der ARA St. Marein.

Sämtliche Vorträge stehen auf www.kan.at/KAN MATERIALIEN/Kanal-Nachbarschafts Tage zur Verfügung.


VOR SORGEN - eine breite Initiative

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wer daheim den Wasserhahn aufdreht, will sauberes Trinkwasser genießen. Wer die Klospülung betätigt, möchte sein Abwasser sicher entsorgt wissen. Fast alle Haushalte in Österreich können darauf voll vertrauen – sie sind an das öffentliche Trink- und Abwassernetz angeschlossen. Dafür wurden seit dem Jahr 1959 55 Mrd. Euro investiert. Diese Netze von enormem Wert müssen aber auch gepflegt und erhalten werden, und die dafür nötige Finanzierung muss gesichert werden. Dies ist bis dato nicht in ausreichendem Maß erfolgt.

VOR SORGEN – eine breite Initiative
Wie wichtig der Erhalt funktionierender Trink- und Abwassersysteme für die Gemeinde, die Stadt, die Region, ja für Wirtschaft, Umwelt und Tourismus im ganzen Land ist, soll den EntscheidungsträgerInnen sowie den BürgerInnen noch stärker bewusst werden. Gemeinsam sollen die Gemeinden, die Länder und auch der Bund die nötigen Erhaltungs- und Sanierungsstrategien formulieren und deren Finanzierung und Umsetzung langfristig sicher stellen. Das Lebensministerium unterstützt VOR SORGEN daher zusammen mit allen neun Bundesländern sowie dem Städte- und Gemeindebund, dem ÖWAV (Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband) und der ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach).
Erfahren Sie mehr über die Initiative und besuchen Sie die Website
www.wasseraktiv.at/vorsorgen. Dort können Sie auch weitere Detailinformationen zu den Themen Prüfen, Sanieren und Erhalten oder Info-Material wie Folder oder Plakate bestellen.

Kommunen und lokale Wasser- und Abwasserverbände sowie alle interessierten Menschen und vor allem die EntscheidungsträgerInnen vor Ort werden in den kom-menden Monaten bis zum Herbst 2013 mit Foldern, Plakaten und im Internet (www.wasseraktiv.at/vorsorgen)  darüber informiert, wie wichtig es ist diese Systeme zu erhalten und was die besten Strategien und Maßnahmen sind. Ein Online-Schnelltest für Gemeinden und Verbände ermittelt ab März 2013 den kommenden Investitionsbedarf für das Leitungsnetz der eigenen Gemeinde oder den eigenen Verband in einer ersten groben Analyse für die kommenden 10 Jahre. Die eigenen Erhaltungsbemühungen und Erfordernisse der Gemeinde können mit jenen anderer Kommunen verglichen werden. Gleichzeitig startet eine Informationstour durch alle neun Bundesländer mit Veranstaltungen und Events, die von einer kompakten Info-Ausstellung begleitet werden.

Auch die ÖWAV-Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften wollen hierzu einen Beitrag leisten.
Wir bitten Sie daher, im Rahmen der Frühjahrs-Nachbarschaftstage die TeilnehmerInnen Ihrer Nachbarschaft mit der auf der KAN-Homepage downloadbaren Präsentation über diese Aktion zu informieren und die per Post übermittelten Folder an die TeilnehmerInnen zu verteilen.
Weitere Folder können jederzeit über die Homepage
www.wasseraktiv.at/vorsorgen  für Ihre Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Tag der offenen Tür etc.) angefordert werden.

Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit und Unterstützung dieser Aktion!

 
VOR SORGEN (.pdf, 2345 kb)

Installation des Programmes zum Kläranlagenzustandsbericht unter Windows 7

Ab sofort finden Sie eine Datei mit Hinweisen auf die Installation des ÖWAV-Arbeitsbehelf  22 Zustandsberichtes unter Windows 7 unter "KAN-Materialien/Kläranlagenzustandsbericht“.

ÖWAV-Merkblatt Personalbedarf

Ab sofort steht ein ÖWAV-Merkblatt zum Thema "Personalbedarf für den Betrieb kommunaler biologischer Kläranlagen im Bereich
"KAN Download/Merkblätter" zur Verfügung.

Recyclingbörse des RHV Großraum Salzburg

Im Downloadbereich unter "Sonstiges" finden Sie ein Aufstellung über den freiwerdenden Bestand des RHV.
Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Herrn Ing. Josef Valeskini (Tel.: 0662/46949-441, Email:
josef.valeskini@rhv-sab.at)

Giftbezug auf Kläranlagen

Die geänderte Giftverordnung 2000 (GiftV 2000) in der Fassung BGBl. II Nr. 229/2016 ist am 18. August 2016 kundgemacht worden und mit 1. September d.J. in Kraft getreten.

Darin wird in Anwendung des § 41 Abs. 3 Z 6 ChemG 1996 festgelegt, dass von denjenigen, die eine „Ausbildung gemäß Regelblatt 15 des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes – ÖWAV (zumindest Klärwärter-Grundkurs und Laborkurs)“ absolviert haben, (...) davon auszugehen“ ist, „dass die für einen sachgerechten und sicheren Umgang mit den demonstrativ angeführten Giften erforderlichen Kenntnisse jedenfalls vorliegen.“ Die gilt jedenfalls für „Gifte i.S.d. § 35 ChemG 1996 für Küvettentests (zB Chrom(VI)- und Quecksilberverbindungen)“. [Unterstreichungen ÖWAV]

Weiters wurde bekanntlich bereits mit der Novelle des ChemG 1996 im Jahr 2015 festgelegt (§ 41 (3) 6.), dass „Anstalten und sonstige Einrichtungen der Gebietskörperschaften, die der Gewässerreinhaltung und der Abwasserbeseitigung dienen sowie dazu errichtete Zweckverbände, sofern sie diese Gifte für Analysezwecke benötigenkeine Giftbezugsbewilligung mehr benötigen.“ [Unterstreichungen ÖWAV].

Aufgrund der neuen Bestimmungen wird mit Herbst 2016 der seit November 2002 auf dem Zeugnis des Laborkurses angebrachte HinweisDie Kenntnisse über den sachgerechten und sicheren Umgang mit Giften auf Abwasserreinigungsanlagen gem. Anlage 4 der Giftverordnung, BGBl. II Nr. 24/2001, wurden im Rahmen dieses Kurses vermitteltentfernt, da er wie oben erläutert nicht mehr erforderlich ist.


Klärschlammausbringung

Wir erlauben uns, Ihnen einen Beitrag (zu finden unter "KAN Download, Klärschlammverwertung") der Landwirtschaftskammer Österreich zum Thema "Klärschlammausbringung und Cross Compliance" zur Kenntnis zu bringen. Es wird ersucht, die diesbezüglichen Bestimmungen im eigenen Interesse strikt einzuhalten (Weitergaben Klärschlammuntersuchung, Bodenuntersuchung etc.)
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