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"Wissen vermitteln - Erfahrungen austauschen - vom Nachbarn lernen"
Jubiläumsveranstaltung der ÖWAV-Nachbarschaften
25. Sprechertagung

Die 25. Sprechertagung der ÖWAV-Kläranlagen-Nachbarschaften sowie der 15. Sprechertag der Kanal-Nachbarschaften wurde in der Zeit vom 7. bis 8. September 2016 unter der Leitung von DI Dr. Stefan Wildt vom Amt der Tiroler Landesregierung in der Fachhochschule Hagenberg abgehalten.

Der Tagungsleiter und Leiter des Arbeitsausschusses "Kläranlagenbetrieb" DI Dr. Stefan Wildt begrüßte einleitend Herrn LR KommRat Elmar Podgorschek, die Bürgermeisterin von Hagenberg, Fr. Mag. Kathrin Renate Kühtreiber-Leitner, den Präsidenten des ÖWAV, Herrn BR h.c. DI Roland Hohenauer, den Geschäftsführer des ÖWAV, Herrn DI Manfred Assmann, den Leiter der Fachgruppe "Abwassertechnik und Gewässerschutz", Herrn HR DI Gerhard Fenzl, Univ.-Prof. Jörg Krampe (TU Wien), Herrn Univ.-Prof. DI Dr. Thomas Ertl (Universität für Bodenkultur) als Mitglied des KAN-Beirates, Herr HR DI Alfred Trauner, den Leiter des Arbeitsausschusses "Kanalbetrieb" sowie den Leiter der ARGE Abwasser, BR h.c. DI Dr. Wolfgang Scherz, MBA.

Weiters wurden die beiden Ehrengäste wHR DI Gerhard Spatzierer und DI Manfred Schweiger, die sich bereits aus der Nachbarschaftsarbeit zurückgezogen haben, sowie alle Vortragenden und Gäste aus dem Ausland herzlich willkommen geheißen.

 
 
 
Anschließend wurden von Herrn LR Podgorschek die Teilnehmer am 25. Sprechertag begrüßt, der darauf hinwies, dass es weltweit keine Selbstverständlichkeit ist, dass, wie in Österreich, jederzeit sauberes Wasser zur Verfügung steht und dass ausschließlich sauberes, gut gereinigtes Wasser in die Vorfluter eingeleitet wird.
Der Schlüssel für das Funktionieren dieser wertvollen Infrastruktur stellt zweifellos ein gut ausgebildetes Betriebspersonal, welches seine Aufgaben im Spannungsfeld laufend steigender Anforderungen und dem Wunsch nach möglichst niedrigen Kanalgebühren zu bewältigen hat.
In diesem Sinne gratulierte LR Podgorschek den ÖWAV-Nachbarschaften, die zur Fortbildung des Betriebspersonals einen bedeutenden Beitrag leisten, zu ihrem 25jährigem Bestehen und wünschte ihnen und allen Mitwirkenden alles Gute für die Zukunft und den Teilnehmern an dieser Jubiläumsveranstaltung interessante Vorträge, gute Diskussionen und einen angenehmen Aufenthalt in Hagenberg.

 
GF Assmann begrüßte seinerseits die Gäste, insbesondere Fr. Bürgermeisterin Kühtreiber-Leitner und den Präsidenten des ÖWAV sowie alle Teilnehmer an der Veranstaltung sehr herzlich. Die 25 Jahre, in den sich die Nachbarschaften als Plattform der Aus- und Fortbildung und des Informationsaustausches bewährt haben, zeigen die Notwendigkeit und den Stellenwert dieser Einrichtung, die i.w. auf ehrenamtlicher Basis beruht. Daher war es ihm ein großes Anliegen den nahezu vollständig anwesenden Betreuern und Sprechern der Nachbarschaften seinen Dank auszusprechen.
 
Präsident Hohenauer begrüßte die Teilnehmer an der Jubiläumsveranstaltung sehr herzlich  und wünschte allen eine gelungene Sprechertagung. Seinem Eindruck nach gibt es wenige Veranstaltungen, bei denen ein derart konzentrierter Informationsaustausch, der durchaus vor den Pausen nicht halt mach, wie hier bei der alljährlichen KAN-Tagung. Er ersuchte in diesem Sinne alle Mitwirkenden der KAN ihr in den beiden Tagen erworbenes Wissen auch bei den KAN-Tagen nach außen weiterzugeben.
 
 
Fr. Bgm. Kühtreiber-Leitner begrüßte die Teilnehmer und hieß sie namens der Gemeinde Hagenberg in der FH Hagenberg herzlich willkommen. Sie sieht die Veranstaltung in der wachsenden Region, die in den letzten Jahren auf ca. 20.000 Einwohner angewachsen ist, am richtigen Ort. Hier, wo es vor 25 Jahren noch die "grüne Wiese" gab und mittlerweile an die 80 Betriebe sowie 20 Universitätsinstitute mit insgesamt 1.800 Studenten tätig sind.
Zu verdanken war diese rasante Entwicklung, an der sie seit sieben Jahren mitwirken konnte, nicht zuletzt auch einer Investitionssumme von ca. 250 Mio €, die teils vom Land Oberösterreich, teils von privaten Investoren aufgebracht wurden.
Auch in Zukunft wird es für die Region Wachstumsimpulse geben, so wird im nächsten Jahr ein landwirtschaftliches Ausbildungszentrum des Mühlviertels den Betrieb aufnehmen, an dem etwa 600 Studenten ihre Ausbildung erhalten werden. Als wesentlich für das Verständnis der Bevölkerung, dass auch für den weiteren Ausbau und v.a. den Erhalt der siedlungswasserwirtschaftlichen Infrastruktur weiterhin Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen, sah sie die Bewusstseinsbildung der Bürger, die diese Ausgaben letztlich über die Gebühren bezahlen müssen.
 
 
 
Dr. Wildt dankt der Bürgermeisterin für die freundliche Aufnahme in Hagenberg sowie die interessanten Ausführungen über die Entwicklung der Fachhochschule. Er begrüßt, dass der ÖWAV in seinen Aktivitäten, das Bewusstsein für die verantwortungsvolle Tätigkeit des Betriebspersonals von Abwasseranlagen in die Bevölkerung hineinzutragen auch seitens der politischen Verantwortungsträger unterstützt wird. Die Teilnehmer am Sprechertag werden dieses Angebot gerne annehmen.

 
Der Kläranalgen-Leistungsvergleich wurde im Jahr 2015 bereits zum 23-igsten Mal durchgeführt. Die Auswertung erfolgte grundsätzlich so wie in den Vorjahren, jedoch werde der Leistungsvergleich verstärkt nach kommunalen Kläranlagen einerseits sowie Gewerbe und Industriekläranlagen andererseits untergliedert.
Soweit möglich, wurden Kennzahlen mit und ohne Industriekläranlagen ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass auf Grund der Anpassung der Anlagen an den Stand der Technik und der ausgezeichneten Arbeit des Betriebspersonals auch im Jahr 2015 wieder eine sehr gute Ablaufqualität erzielt werden konnte.
Die Aufforderungen an die 1. Emissionsverordnung für kommunales Abwasser und die Vorgaben der EU konnten im frachtgewichteten Mittelwert bei allen Parametern erfüllt werden. Der Leistungskennwert konnte nahezu unverändert auf niedrigem Niveau sowohl für alle KAN-Teilnehmer mit 1,65 als auch für die kommunalen österreichischen Kläranlagen mit 1,54 gehalten werden. Die langfristige Entwicklung zeigte auch im Geschäftsjahr 2015, dass die Grenzen der Abwasserreinigung mit den derzeit eingesetzten Verfahren bereits weitgehend erreicht wurden.
 
Inhaltliche Schwerpunkte der diesjährigen Tagung waren für die Kläranlagen-Nachbarschaften die Themen "Vierte Reinigungsstufe - Elimination von Spurenstoffen", die Notstromversorgung im Falle eines Black Outs,  das Datenmanagement auf Kläranlagen, sowie die Vorgangsweise bei der Entleerung eines Belebungsbeckens für den Einbau einer neuen Belüftung anhand von drei Praxisbeispielen.
Weiters wurde der Energieverbrauch von Rührwerken auf Belebungsanlagen thematisiert und Schlammbilanzen für simultan aerobe und getrennt anaerobe Schlammstabilisierungsanlagen vorgestellt und erörtert.
Wie man den Sauerstoffeintrag beim Belebungsverfahren mit Hilfe des Fortbildungsmoduls der DWA (s. KAN-Homepage) bei einem KAN-Tag erörtern kann, wurde in einem informativen Vortrag von Dr. Wilehlm Frey vorgestellt, der auch in allgemeiner Form auf die Vermittlung von Wissen und die Durchführung von Gruppenarbeiten einging. Der Vortragsteil des ersten Tages wurde in gewohnter Weise durch einen Bericht von DI Manfred Fischer über die Entwicklung der KA-Betriebs-Info seit dem Jahre 1971 sowie über den gegenwertigen Stand er KA-Betriebs-Info abgeschlossen.

 
 
Nach Ende der Vortragsveranstaltung des ersten Tages wurde anlässlich des 25jährigen Bestehens der ÖWAV-Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften ein Festakt mit musikalischer Begleitung durch die OÖ. Blasmusikgruppe, Die "Brasstards", im Audimax der FH durchgeführt.
Grußworte an die Teilnehmer richteten seitens des ÖWAV Präsident Hohenauer und für den Bundesminister Andrä Rupprechter Fr. DDr. Dorith Breindl, aus, die in ihrem Statement die hohe Wertschätzung des Ministers für die Arbeit der Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften zum Ausdruck brachte.
 
 
 
 
Die Ehrungen und Verabschiedungen verdienter Mitarbeiterinnen der Nachbarschaften wurden im Rahmen dieses Festaktes vorgenommen, wobei erfreulicherweise auch sechs Betreuer bzw. Sprecher geehrt werden konnten, die den Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften seit 25 Jahren ehrenamtlich zur Verfügung gestanden haben.
 
Weiters wurde auch der vor seiner Pensionierung stehende Bereichsleiter Abwasserwirtschaft im ÖWAV, Mag. Franz Lehner, der die ÖWAV-KAN seit Juni 1992 betreut hat und dieses Jahr an seinem letzten Sprechertag teilgenommen hat, mit Grußworten des Präsidenten und des Geschäftsführers verabschiedet.
Es wurde jedoch nicht nur verabschiedet, sondern es wurden auch die neuen Betreuer und Sprecher vorgestellt und ihnen für die Bereitschaft zu diesem zusätzlichen Engagement sehr herzlich gedankt.
Auch DI Clemens Steidl, der im nächsten Jahr die Aufgaben des Bereichsleiters Abwasserwirtschaft übernehmen wird, wurde den Teilnehmern vorgestellt, wobei im Dr. Wildt für diese Aufgabe alles Gute wünschte.
Abgeschlossen wurde der Festakt durch "Blitzlichter" von Dr. Wildt der seine persönliche Sicht auf die 25 Jahre Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften, die mit einer Reihe von interessanten fotografischen Dokumenten unterlegt war, präsentierte.
 
 
Nach einem kleinen Aperitif konnte der Erfahrungsaustausch bei einem ausgezeichneten  Abendessen mit anschließendem gemütlichen Beisammensein in der "Mensa Campina" der Fachhochschule fortgesetzt werden.
 
 
 
 
Am zweiten Tag der Veranstaltung wurden die Problematik der "Feuchttücher" dargestellt und mögliche Lösungen ausführlich diskutiert. Weitere Themen waren der Arbeitnehmerschutz auf Abwasseranlagen, wobei in diesem Jahr die "Unterweisung des Personals" sowie das Befahren von Behältern im Vordergrund stand. Speziell für den Bereich Kanal standen die Qualitätssicherung bei der Zustandserfassung von Schächten, der Schutz vor Rückstau im Kanal und Kombinationen von TV-Befahrung mit gleichzeitiger Reinigung auf der Tagesordnung.
Von allgemeiner Bedeutung waren dann wieder die abschließenden Themen "Indirekteinleiter - Erfahrungen und Umgang mit Problemen" sowie die Frage der Haftung des Betriebspersonals von kommunalen Abwasserentsorgern.
 
Abgeschlossen wurde die gelungene Veranstaltung durch eine knappe Zusammenfassung und den Schlussworten von Dr. Stefan Wildt.

Die neuen Schulungs- und Informationsmaterialien für die Nachbarschaftsarbeit wurden in der Broschüre der Kläranlagen-Nachbarschaften, Folge 25, abgedruckt bzw. stehen die Präsentationen auf der Homepage der KAN (www.kan.at/KAN Materialien/Sprechertagung 2016) zum Download zur Verfügung.
 
 

Endbericht Forschungsprojekt 2015 - Energieverbrauch von Rührwerken auf Belebungsanlagen

In Ergänzung zu den bereits vorhandenen Unterlagen zum Vortrag von DI Füreder beim KAN-Sprechertag 2015 steht nunmehr auch der Endbericht des Forschungsprojekts der TU Wien zur Verfügung.

ÖWAV-Kursangebot für das Betriebspersonal von Kanalanlagen

Der Folder "ÖWAV-Kursangebot für das Betriebspersonal von Kanalanlagen" ist vor kurzem erschienen und steht ab sofort auf den Homepages des ÖWAV (www.oewav.at) und der KAN (www.kan.at) zum Gratisdownload zur Verfügung.

Der Folder beschreibt einerseits die neue KanalfacharbeiterInnenausbildung und gibt andererseits einen Überblick über das zusätzliche Ausbildungsangebot des ÖWAV für das Betriebspersonal bzw. die Betreiber von Abwasserableitungsanlagen.


"Starttag" zu den Kanal-Nachbarschaften in der Steiermark

Am 2. Juli 2013 fand in Allerheiligen auf Einladung des Mürzverbandes der "Starttag" zu den Kanal-Nachbarschaften in der Steiermark statt.

Die Begrüßung der 31 Teilnehmer erfolgte durch DI Georg Topf (Amt d. Steiermärkischen Landesregierung), der auch die Betreuung der neuen Nachbarschaft übernommen hat, den Geschäftsführer des Mürzverbandes Ing. Andreas Zöscher sowie den Leiter der ÖWAV-Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschften, wHR DI Gerhard Spatzierer.

Einleitend erläuterte DI Florian Kretschmer (BOKU) die Aufgaben und Anforderungen des Kanalbetriebes und zeigte zukünftige Entwicklungen auf. Sodann referierte DI Georg Topf über den neuen Befahrerlaubnisschein gemäß ÖWAV-Regelblatt 18. Berichte aus der Praxis über die Instandhaltung von Pumpstationen (DI Philadelphy, AWV Grazerfeld), die Sanierung von Kanalisationsanlagen (Ing. Krenn, Stadtgemeinde Leoben) und Betriebserfahrungen beim AWV Mürzverband (Ing. Zöscher) regten zu einem interessanten Erfahrungsaustausch an. Abschließend stellte DI Spatzierer (ÖWAV) die Aufgaben und Ziele der Kanal-Nachbarschaften vor und lud die Teilnehmer zur Mitarbeit ein.

Am Nachmittag erfolgte die Besichtigung der Einrichtungen des Kanalbetriebes des Mürzverbandes mit ausführlichen Erläuterungen durch Hrn. Stefan Fladischer auf der ARA St. Marein.

Sämtliche Vorträge stehen auf www.kan.at/KAN MATERIALIEN/Kanal-Nachbarschafts Tage zur Verfügung.


VOR SORGEN - eine breite Initiative

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wer daheim den Wasserhahn aufdreht, will sauberes Trinkwasser genießen. Wer die Klospülung betätigt, möchte sein Abwasser sicher entsorgt wissen. Fast alle Haushalte in Österreich können darauf voll vertrauen – sie sind an das öffentliche Trink- und Abwassernetz angeschlossen. Dafür wurden seit dem Jahr 1959 55 Mrd. Euro investiert. Diese Netze von enormem Wert müssen aber auch gepflegt und erhalten werden, und die dafür nötige Finanzierung muss gesichert werden. Dies ist bis dato nicht in ausreichendem Maß erfolgt.

VOR SORGEN – eine breite Initiative
Wie wichtig der Erhalt funktionierender Trink- und Abwassersysteme für die Gemeinde, die Stadt, die Region, ja für Wirtschaft, Umwelt und Tourismus im ganzen Land ist, soll den EntscheidungsträgerInnen sowie den BürgerInnen noch stärker bewusst werden. Gemeinsam sollen die Gemeinden, die Länder und auch der Bund die nötigen Erhaltungs- und Sanierungsstrategien formulieren und deren Finanzierung und Umsetzung langfristig sicher stellen. Das Lebensministerium unterstützt VOR SORGEN daher zusammen mit allen neun Bundesländern sowie dem Städte- und Gemeindebund, dem ÖWAV (Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband) und der ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach).
Erfahren Sie mehr über die Initiative und besuchen Sie die Website
www.wasseraktiv.at/vorsorgen. Dort können Sie auch weitere Detailinformationen zu den Themen Prüfen, Sanieren und Erhalten oder Info-Material wie Folder oder Plakate bestellen.

Kommunen und lokale Wasser- und Abwasserverbände sowie alle interessierten Menschen und vor allem die EntscheidungsträgerInnen vor Ort werden in den kom-menden Monaten bis zum Herbst 2013 mit Foldern, Plakaten und im Internet (www.wasseraktiv.at/vorsorgen)  darüber informiert, wie wichtig es ist diese Systeme zu erhalten und was die besten Strategien und Maßnahmen sind. Ein Online-Schnelltest für Gemeinden und Verbände ermittelt ab März 2013 den kommenden Investitionsbedarf für das Leitungsnetz der eigenen Gemeinde oder den eigenen Verband in einer ersten groben Analyse für die kommenden 10 Jahre. Die eigenen Erhaltungsbemühungen und Erfordernisse der Gemeinde können mit jenen anderer Kommunen verglichen werden. Gleichzeitig startet eine Informationstour durch alle neun Bundesländer mit Veranstaltungen und Events, die von einer kompakten Info-Ausstellung begleitet werden.

Auch die ÖWAV-Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften wollen hierzu einen Beitrag leisten.
Wir bitten Sie daher, im Rahmen der Frühjahrs-Nachbarschaftstage die TeilnehmerInnen Ihrer Nachbarschaft mit der auf der KAN-Homepage downloadbaren Präsentation über diese Aktion zu informieren und die per Post übermittelten Folder an die TeilnehmerInnen zu verteilen.
Weitere Folder können jederzeit über die Homepage
www.wasseraktiv.at/vorsorgen  für Ihre Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Tag der offenen Tür etc.) angefordert werden.

Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit und Unterstützung dieser Aktion!

 

VOR SORGEN (.pdf, 2345 kb)

Installation des Programmes zum Kläranlagenzustandsbericht unter Windows 7

Ab sofort finden Sie eine Datei mit Hinweisen auf die Installation des ÖWAV-Arbeitsbehelf  22 Zustandsberichtes unter Windows 7 unter "KAN-Materialien/Kläranlagenzustandsbericht“.

ÖWAV-Merkblatt Personalbedarf

Ab sofort steht ein ÖWAV-Merkblatt zum Thema "Personalbedarf für den Betrieb kommunaler biologischer Kläranlagen im Bereich
"KAN Download/Merkblätter" zur Verfügung.


Recyclingbörse des RHV Großraum Salzburg

Im Downloadbereich unter "Sonstiges" finden Sie ein Aufstellung über den freiwerdenden Bestand des RHV.
Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Herrn Ing. Josef Valeskini (Tel.: 0662/46949-441, Email: josef.valeskini@rhv-sab.at)


Giftbezug auf Kläranlagen

Die geänderte Giftverordnung 2000 (GiftV 2000) in der Fassung BGBl. II Nr. 229/2016 ist am 18. August 2016 kundgemacht worden und mit 1. September d.J. in Kraft getreten.

Darin wird in Anwendung des § 41 Abs. 3 Z 6 ChemG 1996 festgelegt, dass von denjenigen, die eine „Ausbildung gemäß Regelblatt 15 des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes – ÖWAV (zumindest Klärwärter-Grundkurs und Laborkurs)“ absolviert haben, (...) davon auszugehen“ ist, „dass die für einen sachgerechten und sicheren Umgang mit den demonstrativ angeführten Giften erforderlichen Kenntnisse jedenfalls vorliegen.“ Die gilt jedenfalls für „Gifte i.S.d. § 35 ChemG 1996 für Küvettentests (zB Chrom(VI)- und Quecksilberverbindungen)“. [Unterstreichungen ÖWAV]

Weiters wurde bekanntlich bereits mit der Novelle des ChemG 1996 im Jahr 2015 festgelegt (§ 41 (3) 6.), dass „Anstalten und sonstige Einrichtungen der Gebietskörperschaften, die der Gewässerreinhaltung und der Abwasserbeseitigung dienen sowie dazu errichtete Zweckverbände, sofern sie diese Gifte für Analysezwecke benötigenkeine Giftbezugsbewilligung mehr benötigen.“ [Unterstreichungen ÖWAV].

Aufgrund der neuen Bestimmungen wird mit Herbst 2016 der seit November 2002 auf dem Zeugnis des Laborkurses angebrachte HinweisDie Kenntnisse über den sachgerechten und sicheren Umgang mit Giften auf Abwasserreinigungsanlagen gem. Anlage 4 der Giftverordnung, BGBl. II Nr. 24/2001, wurden im Rahmen dieses Kurses vermitteltentfernt, da er wie oben erläutert nicht mehr erforderlich ist.


Klärschlammausbringung

Wir erlauben uns, Ihnen einen Beitrag (zu finden unter "KAN Download, Klärschlammverwertung") der Landwirtschaftskammer Österreich zum Thema "Klärschlammausbringung und Cross Compliance" zur Kenntnis zu bringen. Es wird ersucht, die diesbezüglichen Bestimmungen im eigenen Interesse strikt einzuhalten (Weitergaben Klärschlammuntersuchung, Bodenuntersuchung etc.)
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